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Erdäpfelkas, blaues Sauerkraut und mit Maronen gefüllter Hokkaido

Erdäpfelkas, blaues Sauerkraut und mit Maronen gefüllter Hokkaido

Erdäpfelkas, blaues Sauerkraut und mit Maronen gefüllter Hokkaido
Rezept von Sophia Hoffmann

Erdäpfelkas, blaues Sauerkraut und mit Maronen gefüllter Hokkaido

Erdäpfelkas:

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  • 100 g Cashewkerne, über Nacht in einer Schüssel mit Wasser eingeweicht
  • 100 ml Wasser
  • Saft einer Zitrone
  • 2-3 TL (Räucher-)Salz
  • 4-5 gekochte, mittelgroße, violette Kartoffeln (ca. 500 g), gerne schon am Vortag gekocht
  • 1 rote Zwiebel
  • Schnittlauch
  • Pfeffer
  • Kümmel
  • Salz
Zubereitung:

»Für mich bedeutet vegane Küche keine Einschränkung, sondern tausende neue Möglichkeiten. Es muss wieder mehr mit Essen gespielt werden!«

Zubereitung:

  1. Die eingeweichten Cashewkerne abseihen und mit Wasser, Zitronensaft und Salz in einer Küchenmaschine oder einem Mixer zu einer cremigen Masse pürieren. Mit Zitronensaft und Salz abschmecken.
  2. Die Zwiebel würfeln. Die Kartoffel (gerne mit Schale, wenn Bio) mit Gabel oder Kartoffelstampfer zerkleinern.
  3. Den veganen Cashew-Sauerrahm, die Zwiebel und den geschnittenen Schnittlauch dazugeben und mit Kümmel, Salz und Pfeffer abschmecken.

Zubereitung gefüllter Hokkaido:

  1. Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Dem Kürbis den Deckel abschneiden. Zur Seite legen und mit einem Löffel im Ganzen aushöhlen.
  2. In einem Topf 300 ml Salzwasser erhitzen, gewaschenen Quinoa hinein geben und 15 Minuten auf niedriger Stufe köcheln lassen. Zwiebel und Knoblauch schälen, fein würfeln und in einer Pfanne mit etwas Olivenöl, fein gehackten Maronen und Rosmarin fünf Minuten anbraten. Fertiges Quinoa dazu geben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und den Kürbis damit vollstopfen.
  3. In einer gefetteten Auflaufform je nach Größe 35-40 Minuten backen, bis der Kürbis weich, aber noch etwas schnittfest ist. Aus dem Ofen nehmen, ein paar Minuten auskühlen lassen und mit einem scharfen Messer vierteln. Zusammen mit der Möhrencreme servieren.

Zubereitung blaues Sauerkraut:

  1. Den Rotkohl in feine Streifen schneiden. In einer großen Schüssel mit dem Salz vermengen und ausgiebig massieren (einfacher ist es, erst den halben Kohl mit 1 TL Salz zu massieren, dann nach 5 Minuten die zweite Hälfte dazu zu geben und mit einem weiteren TL weiterzumachen). Es muss sich richtig schön Wasser bilden, die Struktur des Kohls muss aufgebrochen sein, nur so kann die Fermentation fortschreiten. Anschließend die Gewürze unter den Kohl mischen. Nach und nach in ein großes, hundertprozentig sauberes, Weckglas geben und ganz fest hineindrücken.
  2. Der Kohl muss während des Fermentationsprozesses immer ausreichend mit Flüssigkeit bedeckt sein, sonst trocknet er aus oder fängt an zu schimmeln. Abschließend wird das Kohlglas mit einem Stück Stofftuch/Mulltuch abgedeckt und mit einem Gummiring befestigt. Eine Woche ist für die Fermentierung ideal. Als Lagerort eignet sich ein kühler, dunkler Küchenschrank. Das Glas sollte täglich gecheckt werden, um sicherzustellen, dass der Kohl immer mit genug Flüssigkeit bedeckt ist. Zwischendurch kann man kosten und probieren, wie knackig man ihn am liebsten mag.
  3. Ich würde ihn zum Weihnachtsmenü nur kurz erwärmen, da ich ihn roh am besten finde. Aber da es sich um eine Hauptspeise handelt und der Erdäpfelkas auch kalt serviert wird, schadet ein wenig Wärme auf dem Teller nicht.

Zubereitung Möhrencreme:

  1. Die Möhren schälen und in ca. 1,5 cm dicke Stücke schneiden. Im Schnellkochtopf mit Öl vermengen. Salz und Backpulver dazu geben, den Schnellkochtopf verschließen und bei ca. 1 bar (Stufe 2) 20 Minuten garen.
  2. Den Schnellkochtopf unter fließendem kalten Wasser abkühlen und öffnen. Die Möhren pürieren und mit Salz, Pfeffer, Muskat und dem Inhalt der halben Vanilleschote abschmecken. Je nach gewünschter Konsistenz noch mit Wasser verflüssigen. Vor dem Servieren kurz erhitzen.
Sophia Hoffmann ist vegane Köchin in Berlin. Die gebürtige Münchnerin betreibt einen Youtube-Channel, bloggt, schreibt Kochbücher und veranstaltet in mehreren Städten Motto-Dinner-Abende.
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