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Fermentierte Aprikosen

Fermentierte Aprikosen

Fermentierte Aprikosen
Rezept von Hans Gerlach

Wie schnell?

Typ


Mengenangabe

1 großes Glas

Wie gut?



Zutaten:

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  • 1 kg Aprikosen (bisschen unreif)
  • 20 g Kurkumawurzel
  • 1 Zitrone
  • 1-3 große mittelscharfe Chilischoten
  • 1/2 Bund zitronige Kräuter wie Zitronenverbene oder Zitronenmelisse
  • 15 g Salz
  • 1 TL Pimentkörner
Zubereitung:

»In der japanischen Küche spielen Umeboshi eine wichtige Rolle. Was in der Regel als »Salzpflaume« übersetzt wird, ist in Wirklichkeit eine spezielle Sorte unreif fermentierter Ume-Früchte (auch als Japanische Aprikosen oder Pflaumen bekannt). Auch für dieses von Umeboshi inspirierte Rezept sind nicht ganz reife Aprikosen am besten geeignet. Man kann sie einfach in ein Einmachglas schichten, mit einem Gewicht beschweren und ein paar Tage ziehen lassen – schon nach wenigen Stunden schmecken sie wunderbar würzig. Je nach Wetter beginnt nach ein oder zwei Tagen die Fermentation, dann kommt zum Fruchtgeschmack noch eine leichtes frisches Prickeln dazu.«

Zubereitung Fermentierte Aprikosen

  1. Aprikosen waschen, gut abtropfen lassen, halbieren und entsteinen.
  2. Kurkumawurzel sauber schrubben und mit Schale in hauchdünne Scheiben schneiden.
  3. Zitrone ebenfalls waschen, die Schale dünn abschälen, die Zitrone halbieren und den Saft auspressen.
  4. Chilischoten waschen, und in 4-5 mm dicke Ringe schneiden.
  5. Zitronenverbene oder Zitronenmelisse waschen und trockenschleudern.
  6. Nun die Aprikosen mit Kurkuma, Chili, Salz und Piment in ein großes Einmachglas füllen. Mit Zitronensaft begießen. Kräuterzweige und zuletzt die Zitronenschalen auf den Aprikosen verteilen, mit einem säurebeständigen Gewicht beschweren.
  7. Das Glas mit einem locker aufgelegten Glasdeckel verschließen, so dass noch Luft aus dem Glas entweichen kann.
  8. 2-3 Tage bei Zimmertemperatur stehen lassen, bis kleine Bläschen aufsteigen und die Pickles eine leichte Säure entwickeln.
  9. Dann im Kühlschrank aufbewahren und binnen 2 Wochen verbrauchen – die Aprikosen halten länger, werden aber irgendwann zu weich.

Tipp:

Die fermentierten Aprikosen passen am besten zu gegrilltem Fisch oder zu Gemüse.

Nutzen Sie die Aprikosenzeit und probieren Sie auch diesen Aprikosenkuchen mit Amarettini oder die Apfel-Aprikosen-Crostata. Weitere Rezepte zum Einmachen finden Sie in dieser Kollektion.

Hans Gerlach ist Koch, Foodstylist und Fotograf in München. Er ist seit vielen Jahren Kolumnist und Autor des SZ-Magazins und hat mehrere Kochbücher veröffentlicht. Die gesammelten Rezepte aus seiner aktuellen Kolumne »Probier doch mal« finden Sie hier und sämtliche SZ-Rezepte von Hans Gerlach hier.
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