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Gröstl

Gröstl

Gröstl

Wie schnell?

Typ


Mengenangabe

Für 4 Personen

Quelle

Rezept aus dem SZ-Magazin vom 22. Januar 2010.
Foto: Reinhard Hunger, Foodstyling: Volker Hobl

Serie


Kollektion


Zutaten:

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  • 700 g gekochte Kartoffeln
  • 50 g Butter
  • etwas Öl
  • 150 g blanchierter Speck in Streifen
  • 150 g Zwiebeln in Streifen
  • 300 g gekochtes Rindfleisch in Würfeln (oder die Reste eines Bratens)
  • 3 EL Schnittlauch, fein geschnitten
  • etwas Majoran
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 8 Eier
Zubereitung:

»Mit Gröstl kann man wunderbar Braten-Reste »aufräumen«. Die Variationsmöglichkeiten sind schier unerschöpflich, denn nahezu jedes Gemüse passt mit hinein, das beistehende Rezept lässt sich zum Beispiel auch sehr gut mit Bohnen verfeinern. Mein erstes Gröstl aß ich bei traumhaftem Wetter in einer Jausenstation bei Kitzbühel. Diese Begegnung war so beeindruckend, dass ich dieses Rezept nach jedem Festtagsbraten oder anderen üppigen Mahlzeiten heraushole; meine Familie freut sich immer noch jedes Mal.«

Zubereitung:

Die gekochten Kartoffeln in Scheiben schneiden und in einer Pfanne mit der Hälfte der Butter und einem guten Schuss Öl rundherum goldgelb braten.

In einer zweiten Pfanne die Speckstreifen anrösten, dann die Zwiebeln und die Rindfleischwürfel (bzw. die Reste eines Sonntagsbratens) hinzufügen und mitbraten. Wenn alles gut angebraten ist, die Kartoffeln ohne das Bratfett hinzufügen.

Alles kurz durchschwenken, mit dem Schnittlauch vermischen, mit etwas Majoran würzen und mit Pfeffer und vorsichtig mit Salz – wegen des ausgelassenen Specks – abschmecken.

In der restlichen Butter die Spiegeleier braten, dann das Gröstl auf vier Teller verteilen und mit den Spiegeleiern krönen.

Christian Jürgens kocht im Restaurant »Überfahrt« in Rottach-Egern am Tegernsee, hält seit 2013 drei Michelin-Sterne und schreibt neben Elisabeth Grabmer, Tohru Namakura und Maria-Luisa Scolastra die Kolumne »Kochquartett« im SZ-Magazin.

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