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Einfacher Heidelbeerkuchen mit Crème fraîche

Einfacher Heidelbeerkuchen mit Crème fraîche

Einfacher Heidelbeerkuchen mit Crème fraîche
49
Rezept von Hans Gerlach

Wie schnell?

Typ

,

Mengenangabe

für 1 Kuchen (24 cm Durchmesser)

Wie gut?



Teig:

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  • 250 g Mehl
  • 50 g Zucker
  • Salz
  • 150 g Butter
  • 2-3 EL kaltes Wasser

Für den Belag:

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  • 400 g Heidelbeeren (am besten schmecken wilde Beeren)
  • 1/2 Zimtstange
  • 4 cl Aprikosengeist (optional)
  • 50 g Butter
  • 3 Eier
  • 100 g brauner Zucker
  • 3 EL Zitronensaft
  • 200 g Crème fraîche
  • 100 g Sahne
Zubereitung:

»Wilde Heidelbeeren oder Blaubeeren schmecken am besten, so viel ist schon einmal klar. Leider kenne ich als fußfauler Stadtbewohner keine Sammelplätze in der Umgebung, obwohl es sicher welche gibt: In unseren heimischen Nadelwäldern gedeihen die Beeren nämlich sehr gut. Ich greife also zu, sobald frische, wilde Heidelbeeren auf dem Wochen- oder Bauernmarkt angeboten werden. Allein der Gedanke an Heidelbeersorbet, Cremes mit Heidelbeeren oder sogar ganz normale Frühstücks-Haferflocken mit den blauen Beeren lässt dann keinen anderen Gedanken mehr zu, bis die Beeren in meiner Küche angekommen sind.

Ein Neuzugang in meinem Heidelbeer-Rezept-Repertoire ist dieser Kuchen mit Heidelbeerfüllung. Das Prinzip für die Crème stammt aus dem angelsächsischen Raum, oft werden dort Zitrone, Eier und Butter zu einem »lemon curd« verarbeitet, als Brotaufstrich, oder eben als Kuchenfüllung. Auch mit Heidelbeeren klappt das wunderbar – aber es braucht ein bisschen zusätzliche Säure, deshalb gebe ich auf den Kuchen auch nicht einfach Schlagsahne, sondern leicht säuerliche Crème fraîche und noch mehr frische Beeren.«

Zubereitung Einfacher Heidelbeerkuchen mit Crème fraîche:

  1. Mehl mit Zucker und einer Prise Salz mischen, mit den Fingerspitzen mit 150 g Butter verkrümeln. 2-3 EL Wasser zugeben und zu einem Ball kneten. Im Kühlschrank 30 Minuten ruhen lassen.
  2. Backofen auf 200 Grad vorheizen (Umluft 180 Grad). Die Hälfte (200 g) der Heidelbeeren, Zimt und Aprikosengeist in einem kleinen Topf mit Deckel bei milder Hitze 10 Min. dünsten, bis die Beeren weich sind. Die weichen Beeren durch ein Sieb in eine Metallschüssel streichen. Die Butter in kleine Würfel schneiden, die Eier aufschlagen und leicht verquirlen. Butter, Eier und Zucker mit den Heidelbeeren verrühren, 3 EL Zitronensaft zugeben und unter ständigem Rühren über einem kochenden Wasserbad erhitzen bis die Heidelbeer-Creme beginnt, sämig zu werden. Vom Herd nehmen, durch ein feines Sieb streichen.
  3. Mürbeteig auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche 3-4 mm dünn ausrollen. Eine Form buttern, den Teig in die Form legen, überstehende Ränder abschneiden. Backform mit Backpapier auslegen, mit Hülsenfrüchten beschweren und 10 Minuten im Ofen backen. Papier mit den Hülsenfrüchten entfernen, weitere 10 Minuten hellgolden backen. Ofentemperatur auf 160 Grad reduzieren (Umluft 140 Grad).
  4. Beerencreme in die Teigkruste füllen, 30 Minuten fertig backen, aus dem Ofen nehmen und vollständig abkühlen lassen. Die Sahne steif schlagen, mit Crème fraîche verrühren und auf dem Kuchen verteilen. Restliche (200 g) Blaubeeren waschen, gut abtropfen lassen und ebenfalls auf dem Kuchen verteilen.

Vielleicht gefallen Ihnen auch dieser Blaubeerkuchen ohne Backen, Ricotta mit Ofen-Pfirsich und Heidelbeeren oder Blaubeer-Waffeln mit Joghurt Mousse aus unserer Sammlung mit Rezepten für die Beerenzeit.

Inspiration für Nachspeisen, Desserts und Kuchen finden Sie auch in dieser Rezepte-Sammlung, darunter Schokoladenparfait mit Portwein-Kirschen oder Erdbeertörtchen mit Orangenlikör-Creme

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Bringt Blaubeeren groß raus: einfacher Mürbeteig-Kuchen mit Heidelbeeren und Sauerrahm-Creme.

Hans Gerlach ist Koch, Foodstylist und Fotograf in München. Er ist seit vielen Jahren Kolumnist und Autor des SZ-Magazins und hat mehrere Kochbücher veröffentlicht. Die gesammelten Rezepte aus seiner aktuellen Kolumne »Probier doch mal« finden Sie hier und sämtliche SZ-Rezepte von Hans Gerlach hier.
2 Kommentare

2 Fragen und Antworten
zum Rezept

  1. dus_ber 6 Monaten

    Tach Herr Gerlach. Es erschließt sich mir net, warum die einmal passierten Heidelbeeren nochmals passiert werden sollen, es sei denn, ich bekomme Siebe unterschiedlicher Lochdurchmesser. Sie schrieben Sieb und feines Sieb. Bei mir steht nix auf den Sieben vermerkt, habe bloß eins für Kompost, ein Spitzsieb, je ein großes, mittleres sowie kleines Edelstahlsieb, und eins zum Dämpfen. Mit der Bitte um Aufklärung und den besten Grüßen aus DUS. rs

    • Das Rezept 6 Monaten

      Herr Gerlach verwendet zunächst ein grobes und dann ein feines Sieb. Privathaushalte sind meist nicht so umfangreich ausgestattet, insofern können Sie die Heidelbeeren auch nur ein Mal passieren.

      Ihr Team von
      Das Rezept

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