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Einfacher Hummus ohne Kümmel

Einfacher Hummus ohne Kümmel

Einfacher Hummus ohne Kümmel
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Rezept von Maria Holzmüller

Zutaten:

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  • 200 g getrocknete Kichererbsen
  • 1 TL Backnatron
  • 150 g helle Sesampaste (Tahini)
  • 4 EL Zitronensaft
  • 1-2 Knoblauchzehen, zerdrückt
  • 1-2 Tl Salz
  • 80 ml eiskaltes Wasser
  • Kaltgepresstes Olivenöl (optional)
  • Gehackte Petersilie (optional)
Zubereitung:

»Hummus ist eine Wissenschaft für sich. Im Nahen Osten, wo das Kichererbsen-Püree heimisch ist, gibt es unzählige Hummusias-Läden und Hausrezepte. Lediglich über diese Zutaten sind sich alle einig: Kichererbsen, Tahini, Zitronensaft, Knoblauch, Salz und Olivenöl.

Bei diesen belasse ich es in diesem Rezept weitgehend, selbst wenn inzwischen andere Varianten ihre Anhänger haben (hier finden Sie zum Beispiel einen Bohnen-Karotten-Hummus), hier ein Linsen-Püree und hier eine Safran-Creme. In welcher Geschmacksrichtung auch immer: Hummus schmeckt wunderbar als Vorspeise zu geröstetem Pita-Brot, als Dip zu Gemüsesticks, als Füllung im Wrap oder als Beilage zu geschmortem Lamm.«

Zubereitung:

Die Kichererbsen am Vortag gut waschen und in der doppelten Menge Wasser über Nacht einweichen lassen. Am nächsten Tag abgießen, mit dem Natron in einen Topf füllen und bei starker Hitze ein bis zwei Minuten unter Rühren anbraten. 1 ½ Liter Wasser zugeben und zum Kochen bringen. Etwa 40 Minuten kochen lassen, dabei immer wieder abschäumen. Am Ende sollte man die Kichererbsen leicht zwischen zwei Fingern zerdrücken können.

Kichererbsen abgießen und in der Küchenmaschine pürieren. Während des Püriervorgangs die Sesampaste, den Zitronensaft, den Knoblauch und das Salz untermischen. Am Ende langsam das Eiswasser einfließen lassen. So lange weiter pürieren, bis ein wirklich cremiges Püree entstanden ist. Das kann bis zu fünf Minuten dauern.

Das Hummus dann abgedeckt für mindestens 30 Minuten ruhen lassen und lauwarm oder bei Zimmertemperatur servieren. Dazu je nach Belieben mit etwas Olivenöl beträufeln und mit gehackter Petersilie bestreuen.

Tipp:

Sofern es irgendwie möglich ist, sollte man getrocknete Kichererbsen denen aus der Dose vorziehen. Das benötigt zwar ein bisschen Vorlauf, weil diese am Abend zuvor in Wasser eingeweicht und anschließend etwa 40 Minuten gekocht werden müssen, bevor sie sich pürieren lassen. Dafür ist der Geschmack wunderbar nussig, und das Hummus läuft nicht Gefahr, einen metallischen Geschmack anzunehmen.

Der Einweich- und Kochvorgang darf nicht zu kurz ausfallen. Die getrockneten Kichererbsen enthalten den Giftstoff Phasin, der sich erst durch ausreichendes Erhitzen zersetzt. Vor dem Kochen Backnatron beimischen – das macht die Kichererbsen weicher. Die Konsistenz des Hummus wird dadurch nicht nur cremiger, auch der Kochvorgang geht schneller. Werden die Kichererbsen dann püriert, solange sie noch warm sind, wird die Masse homogener – und damit noch cremiger.

Hier finden Sie ein ganz ähnliches Rezept nach den Tipps eines Jerusalemer Kochs, der seinem Hummus Kreuzkümmel beifügt.

Maria Holzmüller ist Textchefin bei SZ.de und Autorin der Kochkolumne »Lecker auf Rezept« (weitere Rezepte hier). Davor schrieb sie unter anderem für »Der Feinschmecker« und die FAZ. In ihrer Freizeit kocht und isst sie sich am liebsten durch die Küchen der Welt.

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1 Beitrag zum Rezept

  1. meinszweidrei 12 Monaten

    Super Hummus-Rezept!! Kaum eins schmeckt besser. Grad hab ich meinen Vorrat fertiggestellt. BEVOR ich das Rezept Ihrer Frau Holzmüller gelesen hatte. Das brauchte ich nicht. Es ist in weiten Strecken wörtlich abgekupfert von Ottolenghi Tamini, ‚Jerusalem‘, Seite 114….
    Das Rezept hat es weiß Gott verdient, verbreitet zu werden aber ist der SZ der Begriff Copyrigt inzwischen egal?
    Ist Euch das nicht peinlich!?!?

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