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Paneer Makhani - indischer Frischkäse in Tomatensauce

Paneer Makhani - indischer Frischkäse in Tomatensauce

Paneer Makhani - indischer Frischkäse in Tomatensauce
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Rezept von Julia Herrmann

Zutaten:

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  • 2 cm Ingwer, fein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 2 grüne Kardamomkapseln, fein gemörsert
  • 1 TL Koriandersamen, fein gemörsert
  • 1 TL Bockshornklee (aus dem Bioladen, Reformhaus, gut sortierten Supermarkt, Asialaden oder online)
  • 1 Dose passierte Tomaten (400 g)
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 TL Garam Masala
  • 1 TL Cayenne-Pfeffer
  • 1 Zimtstange
  • 3 Nelken
  • 1 EL Cashew-Mus
  • 400 g Paneer-Frischkäse, in Würfel geschnitten (aus dem Asia-Laden, einem gut sortierten Bio- oder Supermarkt oder online)
  • 1 Handvoll frischer Curryblätter
  • Salz
  • 1 Handvoll Koriandergrün
Zubereitung:

»Paneer Makhani, angebratener Käse in cremiger Tomatensauce, stammt aus dem an Pakistan und Kashmir grenzenden Punjab, Indiens Kornkammer. In dieser Region gelten Gerichte nur dann als komplett, wenn sie Makhani, also mit einer guten Portion Butter serviert werden. Der feste Frischkäse aus Kuhmilch wird dabei angebraten und in einer gehaltvollen Tomatensauce mit Ingwer, Kardamom, Koriander und rauchig-herben Curryblättern serviert. Die Butter ersetze ich in diesem Rezept durch Cashew-Mus, wodurch die Sauce ein wenig lieblicher und cremiger wird.

Mein Lieblingsgericht versetzt mich im Handumdrehen in ein lange zurückliegendes Praktikum in Singapur zurück. Dort lernte ich in der Hitze der Küche und unter den strengen Augen der resoluten Ms Jambu die indische Küche, ihre Düfte und Aromen kennen und lieben. Viele Jahre konnte ich mich an diese Gerichte nur sehnsüchtig erinnern, weil es in Deutschland lange Zeit unmöglich war, die richtigen frischen Zutaten aufzutreiben. Mittlerweile gibt es Paneer, frische Curryblätter und die notwendigen Kräuter und Gewürze glücklicherweise in gut sortierten Asialäden.«

Zubereitung Paneer Makhani – indischer Frischkäse in Tomatensauce:

  1. Zunächst erhitzen Sie neutrales Öl in einer Pfanne und braten Ingwer und Knoblauch darin für etwa 5 Minuten sanft an. Dann fügen Sie Kardamom, Koriandersamen und Bockshornklee hinzu und braten die Gewürze für 2 Minuten mit.
  2. Geben Sie die Tomaten, das Garam Masala und den Cayenne-Pfeffer hinzu und kochen Sie alles mit 100 ml Wasser auf. Geben Sie dann das Lorbeerblatt, die Zimtstange und die Nelken hinzu und kochen Sie die Sauce für 10 Minuten. Jetzt noch 1 EL Cashew-Mus in die Sauce rühren, so dass sie schön sämig wird, und mit Salz abschmecken.
  3. In einer weiteren Pfanne ein wenig Öl erhitzen und darin den Paneer zusammen mit den Curryblättern so lange anbraten, bis der Paneer rundherum schön braun ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Am Ende geben Sie den Paneer in die Sauce, garnieren alles mit frischem Koriander und genießen dieses herrliche Essen mit frischem Naan oder flauschigem Fladenbrot.

Dazu schmecken ein Kefir-Mango-Lassi oder ein Kurkuma-Lassi, als Nachtisch bietet sich ein indisches Kulfi-Eis mit Blaubeeren und Kardamom an.

Vielleicht möchten Sie auch einmal eine Blumenkohl-Currysuppe, ein thailändisches Wintercurry mit Süßkartoffeln und Aubergine, Mulligatawny-Hühnersuppe mit Kokosmilch und Curry oder ein Massaman-Curry mit Hähnchen probieren.  Weitere asiatisch inspirierte Gerichte – von diesen vietnamesischen Glücksrollen mit Hähnchen und Dip bis zu Hopper-Reispfannkuchen aus Sri Lanka – finden Sie in dieser Kollektion

Julia Herrmann kocht in Augsburg. Auf ihrem Foodblog »Chestnut & Sage« teilt die Hobbyköchin vegetarische und vegane Rezepte, kulinarische Reiseführer und gibt Lesetipps.

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1 Beitrag zum Rezept

  1. Annphib 3 Wochen

    Paneer kann man auch ganz einfach und schnell selbst zubereiten. Alles was man braucht ist Milch und den Saft einer Limette und ein Tuch in dem man den Käse auswringen kann.
    Man koche die Milch auf und sobald sie zu schäumen beginnt schüttet man den Limetten Saft dazu. Die Milch setzt sich zu Klümpchen ab. In dem Tuch alle Klumpen sammeln und zu einer runden Form pressen, mit einem Topf beschweren und ein wenig ruhen lassen. Fertig!

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