Rhabarber-Mule (1 Glas):
- 4 cl Gin
- 4 cl Rhabarbersirup (siehe Rhabarberkompott unten)
- 5-6 Eiswürfel
- 1 Gurkenscheibe
- 1 Rhabarberstängel
- 125 ml Tonic Water
Rhabarberkompott (für 8-10 Personen):
- 1 kg Rhabarber
- 50 g Ingwerwurzel
- 250 ml Grenadine-Sirup
- 1 TL Pimentkörner
»Mir als Kind die rohen Stängel zu schnappen, tief in Zucker zu tauchen und einfach abzubeißen – das war für mich vielleicht die schönste Art Rhabarber zu essen. Die herbe Säure des Rhabarbers braucht viel Zucker und wenn die Zuckerkristalle im Mund knirschen, ist das ein zusätzlicher Genuss.
Darum ist es mir wichtig, dass Sie diesen Frühlings-Longdrink nicht einfach mit einem langen Cocktaillöffel verrühren, sondern mit einem Rhabarberstängel. Den können Sie nämlich zum Schluß in etwas Zucker tauchen, dann ist der Rhabarberstängel vom Umrühren schön feucht und es bleibt genug Zucker daran kleben.«
Viele weitere Ideen unseres Kochkolumnisten Hans Gerlach finden Sie auch hier – oder Sie probieren gleich sein köstliches Rhabarber-Eis mit Rhabarber-Kompott.
Mehr sommerliche Drinks – mit oder ohne Rhabarber – finden Sie außerdem in dieser Kollektion.
Zubereitung:
Für die Mule alle Zutaten in ein Glas geben, mit dem Rhabarberstängel umrühren, nicht schütteln.
Für den Kompott Backofen auf 200 Grad vorheizen (Umluft 180 Grad). Rhabarber waschen und in ca. 4 cm lange Stücke schneiden. Ingwer schälen und quer in dünne Scheiben schneiden. Rhabarber und Ingwer eng in eine Kastenform legen. Pimentkörner dazu geben, Grenadine-Sirup in die Form gießen, mit einem Deckel oder mit Alufolie zudecken, 35-40 Minuten im Ofen garen.
Den Sirup vorsichtig vom Kompott abgießen und in eine kleine Flasche füllen (ergibt ca. 400 ml). Im Kühlschrank hält sich der Sirup mindestens zwei Monate ohne weitere Konservierung.
Tipp:
Der Drink schmeckt – als »Virgin Rhubarb Mule« – auch ohne Alkohol.



