Zutaten:
- 300 g Queller (wächst im Watt oder auf Salzwiesen knapp unterhalb der Flutlinie - erhältlich z.B. im Fischgeschäft)
- 3 Schalotten
- 1 Knoblauchzehe
- 2 Thymianzweige
- 5 EL Olivenöl
- 4 EL trockener Wermut
- 100 ml Wasser
- 2 EL kalte Butterflocken
- Pfeffer
- Salz
- 600 g Lammrückenfilet (mit den Rippenknochen)
- 1 Tomate
- Weißbrot
Der Geschmack von Lamm ist nicht jedermanns Sache – dennoch lässt sich das Fleisch hervorragend klassisch wie auch exotisch kombinieren. Unsere Spitzenköchin Maria Luisa Scolastra serviert zum Beispiel Lammschulter in Champignon-Creme mit Artischocken. Tim Raue schlägt ein sizilianisches Rezept vor: Für Aubergine mit Pistazien, Rosinen und Lamm.
Viele weitere Verwöhnideen – mit oder ohne Fleisch – finden Sie auch in dieser Kollektion.
Zubereitung:
Den Queller putzen, holzige Stiele entfernen. Das Gemüse eine Minute lang kochen, dann kalt abschrecken.
Schalotten und Knoblauchzehe sowie die Blättchen von 2 Thymianzweigen hacken, mit dem Olivenöl fünf Minuten dünsten, dann mit dem trockenen Wermut und 100 ml Wasser ablöschen. Um die Hälfte einkochen und mit der Hälfte des Gemüses und je 2 EL kalten Butterflocken und Olivenöl mixen. Mit Pfeffer und wenig Salz abschmecken.
Das Lammrückenfilet (mit den Rippenknochen) würzen, mit 1 EL Olivenöl von beiden Seiten anbraten und im Ofen bei 180 °C (Umluft 160 °C) 16 bis 18 Minuten garen. Das Lamm aus dem Ofen nehmen, ruhen lassen.
Den Bratensatz mit der Sauce aufgießen. 1 Tomate würfeln und mit den Sprossen warm schwenken, würzen und mit Lamm, Sauce und Weißbrot servieren.
Tipp:
Anstatt des Quellers können Sie zum Lamm je nach Saison auch Rosenkohl servieren – zum Beispiel mit Honig und Orange im Ofen geröstet.



