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Tagliatelle mit Tomaten-Rotweinsauce und geschmortem Hähnchen

Tagliatelle mit Tomaten-Rotweinsauce und geschmortem Hähnchen

Tagliatelle mit Tomaten-Rotweinsauce und geschmortem Hähnchen
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Rezept von Spitzenkoch Christian Jürgens

Wie schnell?

Typ


Mengenangabe

für 4 Portionen

Wie gut?



Zutaten:

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  • 8 Hühnerkeulen (idealerweise: Keulen von Bio-Hähnen)
  • Salz, Pfeffer
  • 100 ml Olivenöl
  • 2-3 Zweige Rosmarin
  • 4-5 Zweige Thymian
  • 3-4 Knoblauchzehen
  • 750 ml kräftiger Rotwein
  • 200 ml dunkler Geflügelfond
  • 150 g passierte Tomaten
  • 3 Lorbeerblätter
  • 250 g Kirschtomaten
  • 300 g Tagliatelle (am besten hausgemachte getrocknete)
  • 50 g Butter
  • 1-2 TL Speisestärke
  • 1 Prise Zucker
Zubereitung:

»Als ich 1984 meinen Beruf erlernte, kochte Paul Bocuse im deutschen Fernsehen Coq au Vin. Das war das erste Mal, dass ich von dem Klassiker der französischen Küche hörte. An dem Hähnchen-Schmorgericht erkennt man, ob der Koch sein Handwerk beherrscht, denn es ist eine Kunst, das Geflügel geschmackvoll und saftig zuzubereiten. In dieser Variante werden die geschmorten Hähnchenkeulen mit Tagliatelle und Tomaten-Rotweinsauce serviert – als Sugo Coq au Vin.«

Tomaten-Rotweinsauce für Tagliatelle mit Sugo Coq au vin

Dank Bratensatz, Hähnchenkeulen und Kirschtomaten wird die Tomatensauce besonders köstlich.

Zubereitung Tagliatelle mit Sugo Coq au Vin oder Tomaten-Rotweinsauce und Hähnchenkeulen:

  1. Keulen rundum gut salzen und pfeffern. 2 EL Öl mit den Kräutern und angedrückten Knoblauchzehen in einem Schmortopf erhitzen und Keulen etwa 5–6 Minuten kräftig von allen Seiten anbraten. Ofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Hühnerkeulen aus dem Schmortopf nehmen und kurz beiseitestellen. Anschließend den Braten­satz mit Rotwein ablöschen.
  2. Geflügelfond, passierte Tomaten sowie Lorbeer­blätter untermischen und die Hühnerkeulen wieder in den Sugo zurückgeben. Einmal auf­kochen lassen und auf dem Backofenboden ca. 60 Minuten schmoren. Kirschtomaten dazugeben und weitere 25 Minuten mitschmoren.
  3. Keulen und Kirschtomaten aus dem Topf nehmen. Den Sugo durch ein Sieb in einen Topf abgießen und etwa 10 Minuten einköcheln lassen.
  4. Währenddessen die Tagliatelle in Salzwasser bissfest kochen, ab­gießen und in Butter schwenken.
  5. Fleisch von den Keulen zupfen und zur Seite stellen. Sugo mit in Wasser angerührter Stärke leicht binden, anschließend aufkochen und nach und nach das restliche Olivenöl unterrühren.
  6. Zum Schluss den Sugo mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Fleisch und Tomaten wieder in die Sauce geben und darin erwärmen. Die Tagliatelle mit dem Coq-au-Vin-Sugo auf Tellern anrichten.

Tipps von unserem Foodstylisten Christoph Himmel:

Besonders authentisch wird es, wenn Sie einen französischen Wein verwenden. Am besten gleich zwei Flaschen kaufen, eine zum kochen und eine zum trinken. Bei mir war es ein Côtes du Rhône aus einem Weinfachgeschäft. Der interniert sich gut mit Huhn und Tomate und ist nicht zu schwer. In Frankreich hat übrigens jede Region ihr eigenes Rezept. Im Elsaß zum Beispiel wird das Coq-au-Vin mit Weißwein, meist Riesling, gekocht. Schmeckt auch!

Vielleicht möchten Sie auch einmal eine Coq-au-Vin-Variante mit Weißwein, Kürbis und Egerlingen oder geschmorte Kalbsrouladen mit Wurzelgemüse aus unserer Sammlung mit Rezepten für Schmorgerichte und Eintöpfe probieren.

Weitere Pasta-Rezepte haben wir hier für Sie gesammelt, wie Spaghetti mit Kürbis-Tomatensauce oder Spaghetti all’amatriciana. Unsere Rezepte mit französischer Note finden Sie hier, wie Freilandhähnchen mit Weißwein-Kräuter-Marinade oder Tarte Tatin.

Tagliatelle mit Tomaten-Rotweinsauce und Hähnchenkeulen: Nudeln mit Sugo Coq au vin

Tagliatelle mit Tomaten-Rotweinsauce und geschmortem Hähnchen: Das klassische französische Schmorgericht Coq au Vin in einer Variante mit Tomaten-Sugo und Nudeln.

Christian Jürgens kocht im Restaurant »Überfahrt« in Rottach-Egern am Tegernsee, hält seit 2013 drei Michelin-Sterne und schreibt neben Elisabeth Grabmer, Tohru Namakura und Maria-Luisa Scolastra die Kolumne »Kochquartett« im SZ-Magazin.
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