hero_img size (w/h): 849x566 src:https://rezept.sz-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/100604092_S.jpg
Topfenkrapfen

Topfenkrapfen

Topfenkrapfen
38
Rezept von Hans Gerlach

Wie schnell?

Typ

,

Mengenangabe

Für 24 Krapfen

Quelle

Rezept aus dem SZ-Magazin vom 4. Februar 2005.
Symbolfoto: M.studio / Fotolia

Serie


Kollektion

,

Zutaten:

Vorräte   abhaken, dann      Kopieren       Mail 

  • 250 g Mehl
  • 1 EL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 100 ml Milch
  • 20 g Hefe
  • 250 g Quark (20%)
  • 50 g weiche Butter
  • 2 Eier
  • 2 l Öl
Zubereitung:

»Krapfen und anderes Schmalzgebäck gehören zum Fasching – das sehe sogar ich als Karnevalsmuffel ein. Sonst überstehen wir die lange Fastenzeit gar nicht! Diese Krapfen nach einem Rezept meines Freundes und Kochbuchautors Sebastian Dickhaut gehen ganz einfach und schmecken besser als die klassische Faschingskrapfen – für die man obendrein jede Menge Übung bräuchte.«

Zubereitung:

250 g Mehl, 1 EL Zucker und 1 Prise Salz in eine Schüssel geben. In einer Mehlmulde 100 ml Milch mit 20 g Hefe zu einem Brei verrühren, 15 Minuten zugedeckt ruhen lassen. Mit 250 g Quark (20%), 50 g weicher Butter und 2 Eiern zu einem weichen Teig verkneten, zugedeckt 1 Stunde gehen lassen.

2 l Öl in einem großen Topf erhitzen. Den Teig zusammenschlagen, mit einem Esslöffel kleine Teigportionen abstechen und direkt ins heiße Fett gleiten lassen. Von beiden Seiten je 1 bis 2 Minuten goldbraun backen. Die Krapfen auf Küchenpapier abtropfen lassen, in Zucker wälzen und schnell essen.

Tipps:

1. Das Fett muss frisch sein und regelmäßig gefiltert werden. Die Theorie, dass älteres Fett schnell eine schöne Farbe auf dem Frittierten erzeugt, stimmt zwar, aber Sie wälzen sich ja auch nicht in Klärschlamm, um im Sommer schön braun zu werden – die chemischen Details will ich Ihnen in diesem Fall ersparen.

2. Es muss genug Frittierfett vorhanden sein. Frittieren heißt Garen bei 175° bis 180° Grad, das ist sehr heiß. Eiweiß und Kohlenhydrate an der Oberfläche des Krapfens gerinnen sehr schnell, das Wasser aus den Randschichten verdunstet und es bildet sich eine schützende Kruste – schützend vor allem vor dem Frittierfett. Korrekt ausgebackene Krapfen, aber auch Wiener Schnitzel oder Pommes frites nehmen nicht besonders viel Fett auf.

Wenn Sie etwas Kaltes – nämlich den Krapfenteig – ins heiße Fett geben, dann sinkt die Temperatur. Je mehr Fett Sie verwenden, umso mehr Energie ist darin gespeichert, umso geringer der Temperaturabfall und umso weniger Fett nimmt der Krapfen auf. Zu wenig Fett im Topf bedeutet zu viel Fett im Krapfen.

Hans Gerlach ist Koch, Foodstylist und Fotograf in München. Er ist seit vielen Jahren Kolumnist und Autor des SZ-Magazins und hat mehrere Kochbücher veröffentlicht.

Rezept teilen und drucken

Rezept merken

Genaue Informationen, welche Daten für den Messenger-Dienst genutzt und gespeichert werden, finden Sie in der Datenschutzerklärung.

38.2352941176 0 100 48

Ihre Frage oder Antwort