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Walnuss-Rosinenbrot mit Honigglasur

Walnuss-Rosinenbrot mit Honigglasur

Walnuss-Rosinenbrot mit Honigglasur
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Rezept von Spitzenköchin Maria Luisa Scolastra

Wie schnell?

Typ

,

Mengenangabe

für 4 kleine Laibe

Wie gut?



Zutaten:

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  • 1/2 l Wasser
  • 250 g Walnusskerne (zerkleinert)
  • 100 g Sultaninen oder Rosinen
  • 4 EL Olivenöl, möglichst extra vergine
  • 15 g Salz
  • 5 g fein gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 2 EL Zucker
  • 21 g Frischhefe
  • 600 g Mehl Type 405
  • 1 EL Schmalz (Zimmertemperatur; alternativ evtl. Butter, Ghee oder vegane Varianten wie Kokosöl)
  • 2 EL Honig, am besten Akazienhonig
Zubereitung:

»Das Originalrezept für diese kleinen Walnuss-Rosinen-Brote mit Honigglasur übergab vor 50 Jahren ein Franziskanermönch meiner Mutter. Das bezaubernde Aroma von Walnussbrot bildet einen perfekten Kontrast zu salzigen oder süß-säuerlichen Gerichten. Unbedingt frische Walnüsse verwenden!«

Hefeteig für Walnussbrot mit Rosinen und Honig

Die kleinen Walnuss-Rosinenbrotlaibe, bevor sie in den Ofen kommen.

Zubereitung Walnuss-Rosinenbrot mit Honigglasur:

Zubereitungszeit: ca. 2 ½ Stunden

  1. Nüsse zerteilen, zum Beispiel mit einem Wiegemesser auf einem großen Schneidebrett. So springen sie nicht davon. Mit dem Wiegemesser lässt sich auch die Größe der Stücke gut steuern, damit man noch etwas zu beißen hat und kein Nussmehl.
    Walnüsse einfach mit Wiegemesser hacken für Walnussbrot

    Mit einem Wiegenmesser lassen sich die Walnüsse hacken, ohne dass sie davon springen.

  2. Das Wasser in einen Topf geben und mit den Nüssen, den Sultaninen, 2 EL Olivenöl, 5 g Salz, dem Pfeffer und dem Zucker bei kleiner Hitze 10 Minuten köcheln, bzw. mehr ziehen als köcheln lassen, damit nichts anbrennt.
  3. Die Mischung vom Herd nehmen, gut abkühlen lassen, erst dann die zerbröckelte Hefe hinzufügen. Die Mischung darf höchstens lauwarm sein, sonst verliert die Hefe ihre Treibkraft. Damit das Abkühlen schneller geht, kann man die Mischung aus dem heißen Topf in eine kalte Schüssel umfüllen.
    Gehackte Walnüsse und Hefe für selbst gebackenes Walnussbrot mit Rosinen und Honig

    Wichtig: Die Walnuss-Rosinen-Mischung abkühlen lassen, bevor Sie die Hefe dazugeben.

  4. Das gesiebte Mehl auf ein Backbrett geben, das restliche Salz hinzufügen und in die Mitte eine Mulde drücken. Schmalz, restliches Olivenöl und die Walnuss-Sultaninen-Mischung hineingeben. Die Mischung ist am Anfang klebrig, zunächst am besten mit einem langen Messer nach und nach Mehl vom Rand in die Mulde in der Mitte häufen und etwas einarbeiten. Dann das Ganze sorgfältig zu einem glatten Teig kneten und zugedeckt an einem warmen Ort ­­1 Stunde gehen lassen (s. Tipp unten).
  5. Danach den Teig erneut gut durchkneten, in vier kleinere Stücke teilen und diese zu Laiben formen. Noch einmal 20 Minuten gehen lassen, bis die Laibe etwa doppelt so groß sind, dann im Backofen bei 170 Grad 40 Minuten backen. Die Brote herausnehmen und noch heiß rundum mit dem Akazienhonig bestreichen, zum Beispiel mit einem Silikonpinsel.

Tipp von unserer Foodstylistin Katharina Floder: Hefeteig aufgehen lassen

Hefeteig verträgt kein Luftzug und mag es gern warm. Eine mögliche Methode: Eine Schüssel mit heißem Wasser vorwärmen, ausleeren und trockenwischen, den Teig hineinlegen, die Schüssel in ein Daunenkissen drücken und das Ganze vor der Heizung deponieren.

Vielleicht möchten Sie auch einmal Maria Luisa Scolastras Käse-Nuss-Brot, ein toskanisches Traubenbrot oder diese Rosinenbrötchen aus unserer Sammlung mit Rezepten für Brot- und Backwaren probieren. 

Weitere Ideen finden Sie unter unseren Nuss-Rezepten, von der Walnusssuppe mit Gemüsechips bis zur Pastinaken-Dessertcreme mit Haselnuss-Crunch.

Walnussbrot mit Rosinen und Honig - Schritt für Schritt nachbacken

Haben sich unter den schärfsten Kritikern bewährt: himmlisch gute Walnuss-Rosinenbrote mit Honigglasur nach dem Originalrezept eines italienischen Franziskanermönchs.

Maria Luisa Scolastra kocht in ihrem Restaurant »Villa Roncalli« in Foligno bei Perugia, Umbrien und schreibt neben Elisabeth Grabmer, Christian Jürgens und Tohru Namakura die Kolumne »Kochquartett« im SZ-Magazin.
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