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Gnocchi aus Schrumpelkartoffeln

Gnocchi aus Schrumpelkartoffeln

Gnocchi aus Schrumpelkartoffeln
Rezept von Hans Gerlach

Wie schnell?

Typ


Mengenangabe

für 4 Personen

Wie gut?



Quelle

Rezept aus dem SZ-Magazin, Heft 07/2017.
Foto: Reinhard Hunger, Foodstyling: Christoph Himmel

Kollektion


Zutaten:

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  • 600 g Kartoffeln (alles außer Salatkartoffeln)
  • 1 Ei (M)
  • 140 g Weizendunst (heißt auch Wiener Griessler, Spätzlemehl oder doppelgriffiges Mehl)
  • Salz
  • Muskat
  • etwas Butter
Zubereitung:

»Kartoffelteig gelingt besser im Spätwinter, wenn die Kartoffeln vom Herbst schon einige Monate liegen: Durch natürliche Verdunstung verlieren sie Feuchtigkeit und binden besser. Wenn die Knollen in einer Schublade einige Wochen vor sich hinschrumpeln, ist der Effekt ähnlich. Grüne Stellen, falls vorhanden, großzügig wegschneiden!«

Zubereitung:

Kartoffeln waschen und in Salzwasser gar kochen. Die Herdplatte ausschalten. Kartoffeln abgießen und im heißen Topf auf der Herdplatte ausdampfen lassen. Kartoffeln pellen und mit einer Kartoffelpresse passieren, auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Mit Ei, Mehl, Salz und Muskat verkneten.

Ein walnussgroßes Stück Kartoffelmasse abnehmen, rund rollen und in schwach kochendem Salzwasser ein Probeklößchen kochen. Ist es zu weich oder zerfällt es, noch etwas Mehl zugeben. Kartoffelteig auf einem mit Mehl bestäubten Arbeitsbrett zu knapp 2 cm dicken Strängen rollen und 2 cm lange Stücke herausschneiden. In schwach kochendem Salzwasser mehr ziehen als kochen lassen.

Sobald die Gnocchi an die Oberfläche steigen, noch 8 Minuten garen. Mit einem Sieblöffel in eine Pfanne heben. Mit etwas Butter durchschwenken, anrichten. Dazu passen die klassischen Gnocchisaucen oder dieses Runzelgemüse-Sugo.

Hans Gerlach ist Koch, Foodstylist und Fotograf in München. Er ist seit vielen Jahren Kolumnist und Autor des SZ-Magazins und hat mehrere Kochbücher veröffentlicht. Die gesammelten Rezepte aus seiner aktuellen Kolumne »Probier doch mal« finden Sie hier und sämtliche SZ-Rezepte von Hans Gerlach hier.
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