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Sauerscharfe Suppe mit Maiskolbenbrühe

Sauerscharfe Suppe mit Maiskolbenbrühe

Sauerscharfe Suppe mit Maiskolbenbrühe
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Rezept von Hans Gerlach

Wie schnell?

Typ


Mengenangabe

Für ca 1,6 l

Maisbrühe:

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  • 4 Maiskolben ohne Körner (siehe Text)
  • 1 Zwiebel
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1 TL Pfefferkörner
  • 1 Lorbeerblatt
  • 2 TL Salz

Sauerscharfe Suppe:

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  • 1 Knoblauchknolle
  • 3 Zwiebeln
  • 2 rote Paprikaschoten
  • 100 g rote Peperoni (das ist schon recht scharf - wer lieber vorsichtig schärfen will, sollte mit 1-2 Peperoni anfangen)
  • 500 g Petersilienwurzeln (Oder: Pastinaken, Möhren, Beten)
  • 150 g Tomaten
  • 2 Brezen oder 100 g Wiesenbreze (oder Baguette)
  • 5 EL Rapsöl
  • 1 EL Ras el Hanout (Anders aber auch gut: Garam masala)
  • 1 TL Kurkumapulver
  • 1,6 l Maisbrühe
  • Rauchsalz
  • ca. 250 g gekochte Kichererbsen
  • 1/2 Zitrone
  • je 1/2 Bund Koriander und Minze
  • Maiskörner - falls zufällig noch welche übrig sind
Zubereitung:

»Eine schöne Gemüsebrühe klingt aufwändig: Damit sie intensiv schmeckt, braucht es eine Menge Gemüse. Und was man mit dem Ausgekochten macht, ist nicht ganz klar. Anders bei einer Maiskolbenbrühe, denn die Maiskörner werden vorher ganz normal gegessen. Sie ist eine gut Basis für Saucen, Risotto oder Suppen – etwa für diese sauerscharfe mit Ofengemüse und Röstbrezen.

Kennengelernt habe ich die Brühe in Melbourne, dort gehören Gemeinschaftsgärten unter Nachbarn zum Alltag – und aus dem Gemüse wird so viel möglich herausgeholt. Wer es bevorzugt, keine abgenagten Kolben zu verwenden, kann die Körner nach dem Garen ganz leicht mit einem Messer abschneiden. Aus hygienischen Erwägungen ist dies aber nicht nötig, denn in der Brühe werden die Kolben lange gekocht.«

Zubereitung: Maisbrühe

Maiskolben in einen Topf geben. Zwiebel und Knoblauchzehen mit Schale quer halbieren, Pfefferkörner im Mörser oder mit der Breitseite eines Messers quetschen. Mit Lorbeer und Salz in den Topf geben, mit 2,25 l Wasser aufgiessen und 30 Min. kochen. Durch eine feines Sieb abgiessen. Abkühlen lassen und wie jede andere Gemüsebrühe verwenden. Im Kühlschrank hält sie sich ein paar Tage, im Tiefkühlfach mindestens 6 Monate.

Zubereitung: Sauerscharfe Suppe

Knoblauchknolle in Alufolie wickeln, mit den Zwiebeln (nicht einwickeln) auf einem Blech auf der mittleren Schiene in den Backofen legen. Auf 180 Grad Umluft schalten und 35 Min. garen.

Paprika waschen und halbieren, dabei Kerne und Stielansatz entfernen. Peperoni waschen. Ofen auf 240 °C (Umluft 220 °C) hochstellen. Paprika und Peperoni auf einem Stück Backpapier mit auf das Backblech legen. Weitere 20-25 Minuten backen, bis die Haut beginnt schwarz zu werden. Peperoni zwischendurch umdrehen. Paprika und Peperoni auf dem Blech mit einem feuchten Küchentuch abdecken, kurz abkühlen lassen und dann die Haut abziehen. Peperoni dabei längs öffnen, die Kerne mit einem Messerchen herausstreifen. Zwiebelschalen abziehen, die Zwiebeln sehr grob hacken. Knoblauchknolle quer halbieren, die Zehen aus den Schalen drücken.

In der Zwischenzeit die Petersilienwurzeln schälen und in Scheiben schneiden. Tomaten grob würfeln. Brezen in dünne Scheiben schneiden. Brezenscheiben mit 3 EL Öl hellgolden und knusprig backen, auf Küchenpapier abtropfen. Petersilienwurzeln und Tomaten im restlichen Öl 2 Min. anschwitzen. Paprika, Zwiebeln, Peperoni und Knoblauch zugeben. Mit Ras el hanout und Kurkuma würzen, noch einmal umrühren und dann mit Maisbrühe aufgießen, Kichererbsen zugeben und 20 Min. schwach köcheln lassen. Die Zitronenschale fein abreiben, den Saft auspressen, die Kräuter zupfen und grob schneiden. Alles mit den Maiskörnern unter die Suppe rühren, abschmecken und mit knusprigen Brezenscheiben servieren.

Tipp:
Als zusätzliche Einlage eignen sich neben Seidentofu zum Beispiel auch gekochter Quinoa, Lammwürstchen oder gebratene Hähnchenstücke.

Hans Gerlach ist Koch, Foodstylist und Fotograf in München. Er ist seit vielen Jahren Kolumnist und Autor des SZ-Magazins und hat mehrere Kochbücher veröffentlicht. Die gesammelten Rezepte aus seiner aktuellen Kolumne »Probier doch mal« finden Sie hier und sämtliche SZ-Rezepte von Hans Gerlach hier.

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