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Freiland-Hähnchen in Weißwein-Kräuter-Marinade

Freiland-Hähnchen in Weißwein-Kräuter-Marinade

Freiland-Hähnchen in Weißwein-Kräuter-Marinade
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Wie schnell?

Typ

,

Mengenangabe

Für 2 Personen

Quelle

Rezept aus dem SZ-Magazin vom 8. November 2013.
Foto: Reinhard Hunger, Foodstyling: Volker Hobl

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Kollektion


Zutaten:

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  • 1 küchenfertige Poularde
  • ½ l Weißwein
  • 0,4 l Olivenöl
  • 0,1 l Limonenöl
  • 2 TL scharfer Senf
  • je 2 EL scharfes und edelsüßes Paprikapulver
  • 5 klein geschnittene Chilischoten
  • 2 Zitronen
  • 8 ungeschälte Knoblauchzehen
  • je 1 kleiner Strauß Thymian, Rosmarin und Blattpetersilie
  • 6 frische Lorbeerblätter
  • Salz
Zubereitung:

»Der französische König Henri IV. ging als guter Herrscher in die Geschichte ein, weil er dafür sorgte, dass seine Untertanen sich jeden Sonntag ein Huhn im Topf leisten konnten. Schon damals war ein zartes Huhn hoch angesehen.

Jüngst hat man herausgefunden, dass der Anteil krebserregender Substanzen, die beim Braten entstehen können, in marinierten Hähnchen deutlich geringer ist. Die Gewürzmischungen wirken als Radikalfänger und schützen das Zellgut des Hähnchens.«

Zubereitung:

Weißwein mit beiden Ölen, Senf, Paprikapulver und Chilischoten in einer Schüssel gut verrühren.

Zitronen halbieren, mit einer Gabel mehrfach einstechen und ein wenig andrücken, sodass sie gut Saft abgeben können. Poularde mit Knoblauchzehen, Zitronen, Kräutersträußchen und Lorbeer füllen.

Anschließend die angerührte Marinade in die Poularde gießen, den Rest mit einem kleinen Gefäß über das Geflügel gießen, sodass das Fleisch von allen Seiten gut bedeckt ist und alles gleichmäßig mariniert wird. Sollte die Menge der Marinade nicht ausreichen, Rezeptmengen entsprechend strecken.

Die Poularde 24 Stunden mit Klarsichtfolie abgedeckt marinieren, danach auf ein Backblech geben. Sie können sie noch mit etwas Paprika und ganz wenig Chilipulver bestreuen, die Haut wird dadurch knuspriger und der leicht scharf-peppige Geschmack verstärkt.

Mit wenig Salz würzen und im vorgeheizten Backofen bei 200 °C etwa 30 bis 45 Minuten braten; währenddessen immer wieder mit dem Bratensatz beziehungsweise der Marinade übergießen. Als Beilage eignet sich hervorragend Petersilienpüree.

Christian Jürgens kocht im Restaurant »Überfahrt« in Rottach-Egern am Tegernsee, hält seit 2013 drei Michelin-Sterne und schreibt neben Elisabeth Grabmer, Tohru Namakura und Maria-Luisa Scolastra die Kolumne »Kochquartett« im SZ-Magazin.

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