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Rhabarber-Sahne-Eis mit Himbeeren

Rhabarber-Sahne-Eis mit Himbeeren

Rhabarber-Sahne-Eis mit Himbeeren
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Rezept von Hans Gerlach

Wie schnell?

Typ


Mengenangabe

Für 8-10 Personen.

Wie gut?



Für das Rhabarber-Kompott:

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  • 1 kg Rhabarber
  • 150 g Zucker
  • 100 g Himbeeren oder Erdbeeren (TK oder frisch)

Für das Rhabarber-Eis:

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  • 500 g Rhabarberkompott
  • 100 g Zucker
  • 4 Eigelbe
  • 300 g Sahne

Ausserdem:

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  • 8-10 Portionsformen, z.B.: kleine Puddingformen
Zubereitung:

»Die Rhabarberstaude meiner Eltern wucherte in ihrer kleinen Nebenerwerbsgärtnerei direkt neben dem selbst betonierten, wunderbar überdimensionierten Sandkasten für uns Kinder. Dort bauten wir Städte aus Sand, formten Sandkuchen, saßen herum und brachen Rhabarberstängel von der Pflanze. In Zucker getaucht ein wahrer Genuss – fanden wir damals, obwohl sich roher Rhabarber ja ein bisschen unangenehm und pelzig an den Zähnen anfühlt. Das liegt daran, dass sich Oxalsäure aus dem Rhabarber mit Kalzium aus dem Zahnschmelz zu sogenannten Oxalaten verbindet. Was auf die Dauer nicht ganz gesund für unsere Zähne wäre.

Doch die Rhabarbersaison ist kurz und man sitzt ja auch als Kind nicht jeden Tag im Rhabarber. Mein Zahnschmelz ist jedenfalls immer noch sehr solide. Doch der komische Effekt im Mund lässt sich ganz einfach vollständig vermeiden, wenn man Rhabarber mit Milchprodukten kombiniert. Denn Quark, Topfen oder Sahne enthalten ebenfalls Kalzium. So kann sich die Säure neutralisieren, bevor wir den Rhabarber essen. Schmeckt auch viel besser, nur waren Rezepte wie Rhabarber-Topfen-Omelette oder dieses Rhabarber-Sahne-Eis mit Rhabarber-Himbeer-Kompott natürlich viel zu kompliziert für unsere kleine Sandkastenküche.«

Zubereitung Rhabarber-Sahne-Eis mit Rhabarber-Himbeer-Kompott:

Rhabarber-Himbeer-Kompott:

  1. Backofen auf 200 Grad vorheizen (Umluft 180 Grad).
  2. Rhabarber waschen und in ca. 3 cm lange Stücke schneiden. Zucker mit 4 EL Wasser aufkochen.
  3. Rhabarber, Himbeeren und eine Zimtstange eng in eine Kastenform legen. Zuckersirup darüber gießen, mit einem Deckel oder mit Alufolie zudecken, 30-35 Minuten im Ofen garen.

Rhabarber-Eis:

  1. Für das Eis 500 g vom Rhabarberkompott abwiegen und pürieren. Einen kleinen Topf 3 cm hoch mit Wasser füllen, zum Kochen bringen.
  2. Eine Metallschüssel aussuchen, die gut auf den Topf passt. Eigelbe mit dem Zucker darin verrühren, auf den Topf mit kochendem Wasser setzen und mit dem Schneebesen oder einem Handrührgerät über dem kochenden Wasser dick-schaumig aufschlagen.
  3. Sobald der Schneebesen deutliche Spuren im Eischaum hinterlässt, die Masse vom Herd nehmen. Sofort das Rhabarberpüree unterrühren um den Garvorgang zu stoppen. Abkühlen lassen.
  4. Sahne schlagen, unter die Rhabarbermasse heben und in eine größere oder 8-12 kleine Portionsformen füllen. Mindestens 6 Stunden einfrieren.
  5. Das Eis aus den Formen lösen, das geht am einfachsten, wenn Sie etwas heißes Wasser über die Außenseite der Form laufen lassen, dann mit einer Gabel ins Eis stechen und aus der Form drehen. Mit restlichem Rhabarberkompott anrichten.

Tipp:

Fürs Kompott können Sie statt der Himbeeren auch Erdbeeren verwenden, auch in der tiefgekühlten Variante.

Vielleicht möchten Sie auch einmal hausgemachte Rhabarber-Himbeer-Marmelade, Rhabarberstrudel mit Schlagsahne oder einen Rhabarber Mule Cocktail aus unserer Sammlung mit Rhabarberrezepten probieren. 

Weitere Rezepte für selbstgemachtes Eis sowie Sorbets haben wir Ihnen hier zusammengestellt, beispielsweise Mango-Himbeer-Stieleis mit Cassis, Schokoladen-Sorbet und indisches Kulfi-Eis mit Blaubeeren und Kardamom.

Rhabarber-Eis mit Rhabarber-Kompott. Dessert. Nachtisch

In Kombination mit Sahne schmeckt Rhabarber schön mild, beweist dieses Rhabarber-Sahne-Eis mit Rhabarber-Himbeer-Kompott.

Hans Gerlach ist Koch, Foodstylist und Fotograf in München. Er ist seit vielen Jahren Kolumnist und Autor des SZ-Magazins und hat mehrere Kochbücher veröffentlicht. Die gesammelten Rezepte aus seiner aktuellen Kolumne »Probier doch mal« finden Sie hier und sämtliche SZ-Rezepte von Hans Gerlach hier.
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